Hunde und Kinder
Â
Mein Mann und ich verdanken viele glückliche Stunden unserer Kindheit, der Zeit die wir mit unseren Hunden verbringen konnten.
Â
Auch für unsere eigenen Kinder ist es ein nicht zu unterschätzender Gewinn, dass sie mit Hunden aufwachsen können. Sie lernen durch den Umgang mit ihnen, wie sie sich fremden Hunden gegenüber zu verhalten haben, als auch Respekt und Rücksicht gegenüber anderen Lebewesen. Außerdem sind unsere Hunde für jeden Spaß zu haben und selten einer Kuschelrunde abgeneigt.
Â
Hunde können für die ganze Familie eine Bereicherung sein, vorausgesetzt die Eltern nehmen ihre Erziehungsverantwortung für beide ernst.
Ein Kind kann und darf keinen Hund erziehen. Hunde sehen kleine Kinder (bis ca. 12 Jahre) nicht als ranghöher an, eher als „andere Hunde". Deshalb will sich der Hund von Kindern auch nicht sagen lassen, was er zu tun und lassen hat.
Â
Hunde können nicht sagen: "Hör auf!" Sie gehen weg, evtl. knurren sie. Das ist ihre Art zu warnen!
Â
Wie häufig sagt man selbst - Hör auf - zu seinen Kindern, ohne dass man gehört wird. Auch deshalb ist es wichtig, dass immer ein Erwachsener in der Nähe ist, wenn ein Kind mit dem Hund spielt. Richtig wehren können sich Hunde nur mit ihren Zähnen!
Â
Jeder Welpe/Hund braucht einen ruhigen Rückzugsort, der für Kinder absolut Tabu ist.
Â
Als Daisy zu uns kam, waren unsere Kinder 6, 8 und 10 Jahre. Sie waren mit Mara aufgewachsen, die schon recht gesetzt war. Der süße wollige Wuschel war natürlich erst mal viel spannender.
Â
Es dauerte eine Weile bis sich alle aufeinander eingespielt hatten. Die spitzen Milchzähne sorgten auch für die eine oder andere Schramme. Jetzt sind unsere Kinder und Hunde ein wunderbares Team, die sich sehr lieben und viel Spaß miteinander haben.
Â
|